Großes K(T)atzengejammer …
Der große Outdoor-Ausstatter Jack Wolfskin ist gerade dabei Hobby-Bastler wegen der Verwendung tatzenähnlicher Aufdrucke und Aufnähern auf selbst gemachten Produkten abzumahnen. Auf den ersten Blick möchte man da natürlich ganz gern eine direkte Linie zu der kürzlichen Abmahn-Unmöglichkeit von Jako ziehen.
Auf den zweiten Blick muss ich aber ganz ehrlich sagen, dass das Eine nichts mit dem Anderen zu tun hat. Jako versuchte eine ihm unliebsame Kritik durch Abmahnung aus dem Internet zu tilgen. Wolfskin mahnt hier sein Recht auf eine eingetragenes Logo an und dies finde ich durchaus rechtmäßig. Ob hier nun mit Kanonen nach Spatzen geschossen wird, steht für mich auf einem anderen Blatt.
Aber seien wir doch mal ehrlich. Außerhalb des Internets ist diese Art von Markenschutz Gang und Gäbe. Auf Messen werden massenweise nachgemachte und gefakte Sachen von Pseudoherstellern beschlagnahmt und der Umstand gesetzlich verfolgt. Jeder von uns hat doch den Müll in diversen Urlaubsländern schon beschmunzelt, sich drüber aufgeregt und zum Teil sicherlich gekauft, der für nen Appel und nen Ei als Original-Shirt, -Uhr oder sonstwas rausgehauen wurde.
Die Tatze ist nun mal eine eingetragene Marke – Aus und Schluss. Und nein ich kann eben nicht, wenn ich will, selbstgebastelte Teile verticken, auf denen 3 Streifen, ne Wolfstatze oder ein Puma drauf ist.
Also bitte ihr Twitterer und Blogger dieser Welt – was Recht ist, muss Recht bleiben. Ich kann dieses Geschrei in diesem Fall nicht nachvollziehen.












