Der Microzensus oder nackig machen für die Statistik

03. September 2010 • Kategorie: Persönliches1 Kommentar

So … nun hat es auch mich und meine Familie ereilt. Nach längerer Zeit im Garten wollte ich mal wieder nach der Post schauen und fand einen größeren Brief und zwei gelbe Karten vor. Die erste gelbe Karte bezog sich auf ein Datum in der Vergangenheit, an dem man mich aufsuchen wollte. Da ich an diesem Termin nicht anwesend war, erhielt ich nun eine zweite gelbe Karte mit einem neuerlichen Terminvorschlag und gleich noch einen großen Umschlag mit allerlei Information zum Microzensus.

Ok … befragen will man mich mehrfach am Tag schon mittels Telefon, was natürlich klassisch nach einem kurzen Aufreger in einem Aufleger endet. So einfach kann und will man mir das hier nicht machen. Mich will extra jemand besuchen, der mir dann diese Fragen stellt. Aber nicht doch, nur keinen Aufwand, das ist doch gar nicht nötig – ICH WILL NICHTS ÜBER MICH ERZÄHLEN!

Nach dem studieren der beigelegten Unterlagen merke ich aber, das interessiert niemanden. Denn ich gehöre zu einem Prozent der Bevölkerung (390.000 Haushalte mit 830.000 Menschen), der das überaus große Glück hatte, nach einem mathematischen Zufallsprinzip für diese Befragung ausgewählt worden zu sein und dadurch “… mein Recht auf informationelle Selbstbestimmung im überwiegenden Allgemeininteresse eingeschränkt werden kann …”. Das Glück möchte ich mal im Lotto haben. Aber offensichtlich habe ich hier bei einem Glücksspiel “gewonnen”, an dem ich selber nie teilgenommen habe (kommt mir auch irgendwie vom Telefon bekannt vor).

Meine erste Reaktion – ich will und muss keine fremden Leute in meine Wohnung lassen. Hä … Arsch gemacht! Nee leider nicht Die, ich war der Dumme, denn das Ganze kann natürlich auch am Telefon abgefragt werden oder man lässt sich gleich die Unterlagen zuschicken, um die Ausfüllarbeiten auch noch selbst zu übernehmen.

Jetzt wird vielleicht der Ein oder Andere sagen, ich weiß gar nicht was Du willst, dann mach es doch halt nicht. Tja am Arsch hängt der Hammer, das ist ja das Unding – man ist gesetzlich dazu verpflichtet die gestellten Fragen zu beantworten und zwar unter Androhung eines Zwangsgeldes, sollte man dem nicht Folge leisten. Mit Beantwortung dieser Fragen macht man sich nun völlig nackig, da wird bis auf wenige Ausnahmen vor nichts Halt gemacht (Wohnung, Einkommen, Krankheiten). Wen es genauer interessiert, der kann sich hier durch den gesamten Fragenkatalog des Microzensus 2010 arbeiten.

Und das Beste an der ganzen Geschichte ist, dass wir für die nächsten 4 Jahre dabei sind und jedes Jahr die Fragen beantworten müssen. Und da regen sich einige über Google StreetView auf, dass ich nicht lache. :lol:

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Akkuhaltbarkeit von 3 Tagen beim iPhone4

01. September 2010 • Kategorie: Technisches0 Kommentare

Das Problem besteht ja nicht nur beim iPhone4. Grundsätzlich leiden Smartphones unter der schnellen Akkuentladung. Das liegt zum einen in der Natur der Sache, denn Smartphones werden bekanntermaßen nicht nur zum telefonieren genutzt. Ganz in Gegenteil, aufgrund ihrer vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten ist man eigentlich den ganzen Tag mit ihnen beschäftigt.

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Unterlabel bei Googlemail erstellen

01. September 2010 • Kategorie: Internet(es)2 Kommentare

Wer ein eMail-Konto bei Google hat weiß, dass dort Mails nicht in Ordnern, sondern in Label organisiert werden. Das heißt, dass eingehenden Mails ein Label zugeordnet werden kann. Archiviert man diese Mail, ist sie später unter dem ursprünglich zugeordneten Label wieder auffindbar. Das Prinzip ist etwas gewöhnungsbedürftig aber mit der Zeit recht verständlich.

Unterlabel bei Googlemail

Leider kann man wie bei Ordnern keine Unterordnerlabel erstellen … bis jetzt. Um das tun zu können, muss man in den Google-Labs (klick auf die grüne Laborkanne rechts oben oder Aufruf über Einstellungen > Labs) die Funktion “Verschachtelte Labels” aktivieren und speichern.

Jetzt kann man unter Einstellungen > Labels ein neues Label erstellen (z. B. Social Media). Für ein Unterlabel erstellt man dann ein Label in folgender Schreibweise “Social Media/Facebook” (ohne Anführungsstriche).

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iPhone4 – nu hab ichs auch

30. August 2010 • Kategorie: Persönliches, Technisches0 Kommentare

Ok ok … eigentlich ist es schon gut 2 Wochen her, dass ich es bekommen habe, aber in letzter Zeit hatte ich nicht so die Möglichkeit hier zu schreiben – wie man mitbekommen hat. Der Garten fordert ja auch seinen Tribut, auch wenn das Wetter in der Vergangenheit nicht ganz soooo optimal war.

Aber zurück zum iPhone. Ich bin da in der Beschaffung nicht ganz den traditionellen Weg gegangen, da ich unbedingt ein Sim-Lock und Net-Lock freies Teil haben wollte. Bekanntermaßen ist das in Deutschland recht schwierig zu bekommen oder ziemlich teuer. Und nen Vertrag beim Rosa Riesen wollte ich mir nicht antun, zumal ich mit O2 mehr als zufrieden bin. Also mal kurz bei Borderlinx (Tochterunternehmen von DHL) angemeldet, die generieren einem dann 2 Adressen (eine englische und eine amerikanische), mit der englischen Adresse im englischen Apple-Shop das iPhone bestellt und abgewartet. Nach ca. 2 Wochen habe ich dann eine Mail von Borderlinx bekommen mit dem Hinweis, dass das Teil glücklich gelandet ist und ich hab dann nur noch gesagt “…so jetzt zu mir”. Eine Woche später klingelte dann der Postmann. Völlig unproblematisch und kostenseitig meines Erachtens im Rahmen.

Alles in Allem hat mich das iPhone 630 Euro gekostet und ich hatte es schneller als so mancher, der bei der Telekom früher bestellt hat. Dafür auch noch Sim- und Net-Lock frei und mit einem Vertrag, der mich in der Grundgebühr nicht einen Cent kostet (Alle Anrufe und SMS 0,15 Euro) und für die Datenflat 10 Euro – annehmbar.

Der Bumper ist auch schon bestellt, auch wenn ich keine Empfangsprobleme habe, aber ein gewisser Schutz wäre schon gut.

Mit dem Gerät selber bin ich sehr zufrieden. Hochwertig verarbeitet, mit allem was ich benötige und das selbsterklärend. Den ersten Aha-Mehrwert-Effekt hatte ich, als ich nach München fliegen musste. Mit der App von der Lufthansa konnte ich ganz entspannt am Vorabend per Handy einchecken (inkl. Platzwahl), die Bordingkarte kam per SMS-Link, Screenshot gemacht, am nächsten Tag bei der Kontrolle vorgezeigt und durch auflegen auf das CheckIn-Terminal locker das Bording hinter mich gebracht – einfach cool.

Von Kalender-, Geburtstags- und Fahrinfo-Apps will ich hier gar nicht schreiben, können andere sicher auch, aber so schön!? ;-)

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Multisites unter WordPress 3.0

23. Juni 2010 • Kategorie: Wordpressiges4 Kommentare

In der neuen Version von WordPress (3.0) gibt es nun auch die Möglichkeit, unter einer WordPressinstallation mehrere Blogs zu verwalten. Um dieses Future nutzen zu können sind einige Vorarbeiten nötig, die ich im folgenden kurz beschreiben möchte.

Anpassung der wp-config.php

Damit der entsprechende Eintrag unter “Werkzeuge” in eurer WordPressadministration auftaucht, muss in der wp-config.php der folgende Eintrag untergebracht werden.

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define('WP_ALLOW_MULTISITE', true);

Wichtig dabei ist, dass dies noch vor dem folgenden php-Kommentar erfolgt.

1
/* That's all, stop editing! Happy blogging. */

Die editierte wp.config.php wird dann auf euren Webspace hochgeladen. Anschließend findet ihr im Adminbereich unter dem Punkt “Werkzeuge” den Eintrag “Blog-Netzwerk“.

Nach Klick auf diesen Eintrag, erhaltet ihr eine Anleitung zum erstellen eines Netzwerkes für mehrere Blogs. Sollte diese Anleitung in englisch sein, so müsst ihr die Datei /wp-content/languages/ms-de_DE.mo in den entsprechenden Ordner auf euren Webspace hoch laden. Damit werden auch die entsprechenden Konfigurationsmenüs später in deutsch dargestellt.

Alles weitere wird auf der Anleitungsseite beschrieben. Ihr müsst nochmal an die wp-config.php ran und den auf der Anleitungsseite dargestellten Code dort rein kopieren. Ich habe dies unter die oben dargestellte Anweisung kopiert.

Anpassung der .htaccess

Jetzt muss noch die .htaccess angepasst werden. Auch dies ist in der Anleitung beschrieben. Einfach den dort angegeben Code in die .htaccess kopieren, speichern und hochladen.

Erstellung des Ordners blogs.dir

Zum Schluss muss noch der Ordner blogs.dir unter /wp-content/ auf eurem Webspace erstellt werden. Dieser Ordner muss beschreibbar sein. Das heißt, dass die Dateiberechtigung entsprechend festgelegt wird.

So, das wars auch schon. In eurem Adminbereich ist nun oberhalb des Dashboards ein neuer Navigationspunkt hinzugekommen – “Blog-Netzwerk”. Über diesen könnt ihr die entsprechenden Konfigurationen vornehmen.

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Lightbox für WordPress ohne Plugin

02. Juni 2010 • Kategorie: Wordpressiges4 Kommentare

Um vergrößerte Bilder in meinen Blogartikeln etwas schöner anzuzeigen, habe ich bis dato das PlugIn “Shadowbox JS” genutzt. Nun stellen ja PlugIns für das Blog eine gewisse Belastung dar und da wo es geht, versuche ich darauf zu verzichten. Durch einen sehr guten Beitrag von Simon auf webdemar, konnte ich vorgenanntes PlugIn nun ablösen und die Darstellung von Bildern direkt in das integrieren.

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